Interpretation der neuen Federal Start-up Business Visa (SUV)-Richtlinie: Wie sollten Investoren die Fallstricke vermeiden?
Die „Ära des Roten Ozeans“ der Einwanderung von SUV-Startups nach Kanada
Kanadas Federal Startup Visa (SUV) wurde aufgrund seiner magischen Eigenschaften einst als ultimative Abkürzung für die nordamerikanische Einwanderung gefeiert: „keine Vermögensanforderungen, keine obligatorische Managementerfahrung und die gleichzeitige Unterbringung von bis zu fünf Familien.“ Angesichts des Zustroms weitgehend erfundener Geschäftspläne hat Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) jedoch in letzter Zeit endlich nachgelassen.
Die zugrunde liegende Logik der Quotenreduzierung in der neuen Politik
IRCC hat eine strikte Obergrenze für die Anzahl der Unterstützungsschreiben angekündigt, die bestimmte Organisationen (insbesondere Gründerzentren) jedes Jahr ausstellen können (möglicherweise begrenzt auf nur 10 Plätze pro Organisation und Jahr).
Was bedeutet das?Das alte „Point-of-Sale“-Modell, bei dem eine Agentur gegen eine Servicegebühr von mehreren hunderttausend kanadischen Dollar leicht einen Inkubator finden konnte, um ein Unterstützungsschreiben auszustellen, ist völlig verschwunden. Um zu überleben, müssen Organisationen bei der Projektauswahl äußerst streng sein. In die Vorauswahl kommen nur Technologie-Startup-Projekte mit wirklich hohem Wachstumspotenzial.
Der Zusammenbruch des „Huckepack“-Modells
In der Vergangenheit konnte ein echter „Tech-Guru“ als Hauptgründer ein Team aus vier „Investoren (Nicht-Kernmitgliedern)“ bilden, die nur Geld beisteuerten. Bei der Umsetzung der neuen Richtlinie wird sich das IRCC jedoch auf die Überprüfung konzentrierenechte Teilnahme und Unentbehrlichkeitjedes Mitglieds des Startups.
- Wenn sich nicht zum Kerngeschäft gehörende Mitglieder nach Erhalt einer Arbeitserlaubnis nicht wesentlich am Unternehmensbetrieb beteiligen, besteht nicht nur die Gefahr, dass sie abgelehnt werden, sondern auch das gesamte Team mit in den Abgrund gerät.
Praktische Ratschläge zur Vermeidung von Fallstricken: Wie kommt man durch den Teufelskreis?
- Lehnen Sie erzwungene Fahrgemeinschaften ab: Sofern Sie nicht wirklich über ergänzende Fähigkeiten verfügen (z. B. Erfahrung in der nordamerikanischen Marktentwicklung, Erfahrung in Forschung und Entwicklung), zahlen Sie nicht „blind für einen Sitzplatz“.
- Wählen Sie Projekte, die durch Risikokapital (VC) oder Angel-Investoren unterstützt werden: IRCC gewährt SUV-Projekten, die echte finanzielle Investitionen erhalten haben, absolute Vorrangbehandlung. Selbst wenn sich die Inkubatorquoten verschärfen, bleiben von Risikokapital geleitete Projekte eine sichere Sache.
Durchbruchsstrategie: Wenn Ihr Ziel darin besteht, „eine Green Card mit Bargeld zu kaufen“, anstatt tatsächlich ein Unternehmen zu gründen, wird empfohlen, sich sofort an das Canadian Provincial Nominee Program (PNP) zu wenden oder sich direkt auf Möglichkeiten der Investitionseinwanderung in andere Länder zu konzentrieren. Für reine Finanzinvestoren ist der SUV nicht mehr geeignet.
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