Hongkongs sich verändernde Identität: Bericht über Top-Talente, hochwertige Migranten sowie berufliches Überleben und berufliche Entwicklung
„Hong Kong New Immigrant Survival Report“: Sie haben den Personalausweis bekommen, was nun?
In den letzten zwei Jahren hat die Einwanderungsbehörde von Hongkong hektisch Hunderttausende „Top Talent“- und „Quality Migrant“-Visa ausgestellt. Unzählige Menschen aus der Mittelschicht ihrer Heimatländer hielten aufgeregt diesen rosa Ausweis in der Hand und dachten, sie hätten einen Fuß in ein Duty-Free-Paradies und in die Hintergärten renommierter Schulen gesetzt. Doch als der Karneval zu Ende geht, erwartet sie die äußerst grausame Anziehungskraft der Realität.
Dieser Bericht untersuchte eingehend eine Gruppe von 5.000 neuen Einwanderern, die in den letzten zwei Jahren nach Hongkong ausgewandert waren, und offenbarte ein stark verdorbenes Hongkong.
1. Arbeitsplatzfaltung: Der grausame Dualismus zwischen Finanzeliten und Lieferfahrern
Hongkong ist immer noch dieser Finanzdschungel, der die Starken sehr bewundert.
- **Dimensional Strike Group:** Führungskräfte aus dem Finanz- und Technologiebereich mit führender Erfahrung im Investmentbanking, guten Kantonesisch- und Englischkenntnissen und starken politischen und geschäftlichen Ressourcen in ihrem Heimatland. Sie gedeihen in Hongkong wie Fische im Wasser; Ihre Grundgehälter verdoppelten sich und sie erhielten erstaunliche Steuervermeidungsdividenden.
- **Desperate Margin Group:** Eine große Anzahl von Top-Talenten, die es geschafft haben, sich mit einem MINT-Abschluss einer renommierten Universität in ihrem Heimatland durchzusetzen, haben festgestellt, dass sie in Hongkong nicht einmal eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch bekommen. Da sie kein Kantonesisch sprechen und die sozialen Besonderheiten vor Ort nicht verstehen, bleibt ihnen letztendlich keine andere Wahl, als Versicherungen zu verkaufen, Lebensmittel zu liefern oder sogar zum Ziel von Briefkastenfirmen zu werden.
2. Cliff of Renewal: die Ergebnisse des Einwanderungsministeriums
Der Bericht legt ausschließlich die **ersten tatsächlichen Verlängerungsanträge** nach dem ersten zweijährigen Ablauf des Top Talent Pass offen. Die Einwanderungsbehörde hat ihren heißen Schleier gelüftet und stichprobenartige Kontrollen höllischen Ausmaßes eingeleitet:
Eine große Anzahl von Personen, die versuchten, mit Verlängerungen durchzukommen, indem sie „Zehntausende für den Kauf eines fragwürdigen Unternehmens ausgab, um in ihrem Namen MPF zu zahlen“, wurden nicht nur abgelehnt, sondern auch von der Einwanderungsbehörde wegen der Vorlage falscher Dokumente strafrechtlich verfolgt. Diejenigen, die wirklich ihr eigenes Unternehmen gegründet haben, stehen vor der gleichen tragischen Situation, wenn sie keine anständigen Prüfungsberichte, Aufzeichnungen über die tatsächliche Einstellung lokaler Mitarbeiter und einen Cashflow in Millionenhöhe vorlegen können: Sie erhalten nur eine Verlängerung um ein Jahr oder sogar eine glatte Ablehnung.
3. Der wahre Vorteil des pädagogischen Safe Harbor
Viele Menschen reisen wegen ihrer Kinder nach Hongkong. In dem Bericht wurden die tatsächlichen Kosten für den Wechsel an internationale Spitzenschulen im Rahmen des Direct Subsidy Scheme (DSS) Hongkongs berechnet: Neben Studiengebühren von bis zu 200.000 HKD pro Jahr muss man auch extrem teure Schulanleihen kaufen und im Vorstellungsgespräch eine äußerst starke familiäre Soft Power unter Beweis stellen. Die Bildung in Hongkong ist sicherlich gut, aber sie ist extrem teuer, und es ist sicherlich kein Klassenunterschied, den ein Personalausweis überbrücken kann.
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