Was ist „Einwanderungsabsicht“? Warum wurde mein Touristenvisum abgelehnt, obwohl ich das Projekt nur besichtigen wollte?
Schrödingers Visa-Beauftragter: Das Dilemma der Einwanderungsabsicht
Viele Kunden, die mit Canadian Provincial Nominee (PNP) oder US-amerikanischen EB-5-Programmen zu tun haben, möchten ein Touristenvisum beantragen, um eine Vor-Ort-Inspektion eines Hauses oder Projekts durchzuführen, bevor ihre Green Card genehmigt wird, und werden dann mit einer äußerst unangenehmen „Kettenablehnung“ konfrontiert.
Im Ablehnungsschreiben des Visumsbeamten heißt es meist kühl: „Aufgrund unzureichender Bindungen zu Ihrem Heimatland vermute ich, dass Sie starke **Einwanderungsabsichten** haben.“
Die verdrehteste Logik: Ich beantrage offensichtlich Einwanderung, warum glauben Sie, dass ich illegal bleiben möchte?
Es ist ein Paradox, das unzählige Nicht-Einheimische wütend macht: Ich habe bereits 800.000 US-Dollar in Ihrem Land investiert, um EB-5 zu bearbeiten, und ich warte offiziell in der Schlange, um eine Green Card zu bekommen. Wie könnte ich zu diesem Zeitpunkt mit einem Touristenvisum illegal in Ihrem Land bleiben und Geschirr spülen?
Aber das ist genau die starre Logik, die dem westlichen Einwanderungsrecht zugrunde liegt: das **Single-Intention-Prinzip**. Ein Touristenvisum (B1/B2, Besuchervisum) ist ein „Nichteinwanderungsvisum“. Das Gesetz schreibt vor, dass ein Visa-Beamter bei der Überprüfung Ihrer Dokumente zunächst **die Schuld annehmen** muss, dass Sie jemand sind, der die Aufenthaltsdauer überschreiten möchte. Sie müssen genügend Beweise vorlegen, um „Ihre Unschuld zu beweisen“, und belegen, dass Sie nach der diesmaligen Besichtigung des Projekts **auf jeden Fall pünktlich in Ihr Heimatland zurückkehren**.
Wie erhält man während der Einwanderungsbearbeitung elegant ein Touristenvisum?
Da Sie bereits einen Einwanderungsantrag gestellt haben (Ihre Datei befindet sich im System), können Sie nicht dumm sein und sagen, dass Sie nicht einwandern wollen. Sie müssen eine äußerst offene und präzise Kommunikationsstrategie der „doppelten Absicht“ anwenden.
1. Lügen Sie niemals, schauen Sie der Sache direkt ins Auge
Geben Sie im Anschreiben des Antragsformulars großzügig zu: „Ja, ich bewerbe mich um eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Ihrem Land. Aber das Warten dauert fünf Jahre. Ich beantrage jetzt nur ein Touristenvisum, um zukünftige Schulen für mein Kind zu recherchieren/den Bestimmungsort meiner Investmentfonds zu überprüfen.“
2. Präsentieren Sie überwältigende „Heimatlandbindungen“
Das Einzige, was den Visa-Beauftragten beschäftigt, ist: Werden Sie nach der Prüfung des Projekts in Ihr Land zurückkehren? Sie müssen sie mit massiven Zeugnissen des Erbes überhäufen:
- **Karriereverbindungen:** Profitable Finanzberichte Ihres Unternehmens in Ihrem Heimatland, Beweis dafür, dass Ihre Anwesenheit als gesetzlicher Vertreter unverzichtbar ist.
- **Vermögensverknüpfungen:** Mehrere Zertifikate über den Besitz großer Immobilien in Ihrem Heimatland.
- **Familiäre Bindungen:** Ihr Ehepartner und Ihre älteren Eltern befinden sich noch im Herkunftsland und Sie reisen alleine.
Business Geek Playbook: Wenn Ihr Touristenvisum während der Einwanderungsbearbeitung ungerechtfertigterweise abgelehnt wird, beantragen Sie es nicht blind erneut. Reichen Sie sofort einen Antrag auf Aktenabruf (ATIP/FOIA) ein, um die Ablehnungsversion des Visa-Beamten zu erfahren. Handelt es sich um einen durch ihre subjektiven Annahmen verursachten Beurteilungsfehler, werden unsere Anwälte einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung direkt beim Konsulatsvorgesetzten oder sogar beim Bundesgericht einreichen. Für potenzielle Einwandererkunden, die bereits viel investiert haben, haben wir das Selbstvertrauen, eine Pattsituation mit den Visa-Beamten zu führen.
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